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Harmonisierung Zahlungsverkehr Schweiz - Das Wichtigste in Kürze

Mit der «Harmonisierung Zahlungsverkehr Schweiz» modernisiert und standardisiert die Schweiz ihre Infrastruktur im Zahlungsverkehr, was sich auch auf verwendete Produkte, Formate und Verfahren auswirkt. Die verschiedenen Anpassungen werden in den kommenden Jahren vorgenommen. Die einzelnen Umstellungsphasen greifen aber schon jetzt und betreffen auch Sie als Privat- oder Firmenkunde direkt.

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Hintergründe der Umstellung

Europa hat mit der Gründung des gemeinsamen Zahlungsverkehr-Raumes für EURO-Transaktionen SEPA (Single Euro Payments Area), die zahlreichen nationalen Zahlungsverkehrssysteme der Euroländer in einen gemeinsamen Standard überführt. Dies wurde unter der Verwendung der ISO 20022-Norm durchgeführt. Mit dieser Norm hat die Internationale Normierungsorganisation ISO einen auf dem XML-Datenformat basierenden Standard definiert, der nun international zum Einsatz kommt. Dies betrifft im Zahlungsverkehr den gesamten Datentransfer zwischen den Banken sowie zwischen Kunde und Bank.

Vor diesem Hintergrund wird nun auch die Schweiz, die über Jahrzehnte gewachsene Infrastruktur vereinheitlichen und standardisieren. Die heute unterschiedlichen Zahlungsverfahren werden schrittweise zu dieser einheitlichen Norm überführt. Die Vorteile daraus sind, dass für sämtliche Meldungen und Zahlungsverfahren ein Standard definiert ist, mit denen es der Schweiz ermöglicht, sich den gegenwärtigen und zukünftigen regulatorischen Anforderungen besser zu begegnen.

Folgende Themenfelder sind für diese Umstellung noch offen bzw. in Bearbeitung:

  • IBAN-Pflicht
    Die IBAN (International Bank Account Nummer) ist heute schon im internationalen Zahlungsverkehr notwendig. Mit Abschluss der Umstellungen können auch im inländischen Zahlungsverkehr nur noch Zahlungen mit einer IBAN verarbeitet werden. In diesem Handlungsfeld müssen alle Zahlungsdaten mit der IBAN ergänzt werden.
  • Anpassung der heutigen LSV-Formate
    Die heute verschiedenen Formate in der LSV-Abwicklung werden ebenfalls vereinheitlicht und auf den neuen Standard überführt. Die Änderungen bei diesem Verfahren betreffen den zahlungspflichtigen Konsumenten grundsätzlich nicht. Die laufenden Verträge behalten weiterhin ihre Gültigkeit. LSV-Einzüger haben unter diesem Punkt Handlungsbedarf und werden zum gegebenen Zeitpunkt direkt von der SZKB informiert.
  • Neuer Einzahlungsschein (QR-Rechnung)
    Alle bisherigen Einzahlungsscheine (ES) werden ersetzt durch einen neuen Einheitsbeleg mit IBAN und Datencode. Der neue Einzahlungsschein (QR-Rechnung) wird ab Mitte 2020 eingeführt. Die auslaufenden Belege können in einer Parallelphase der Umstellung noch verwendet werden. Der Endtermin dieser Umstellungsphase ist momentan noch nicht bekannt

 

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