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ESG-Ratings

ESG-Ratings

Jedes Finanzinstrument wird anhand der ESG-Kriterien bewertet.

Jedes Finanzinstrument wird anhand der ESG-Kriterien eingeteilt und bewertet.

Jedes Finanzinstrument wird anhand der ESG-Kriterien eingeteilt und bewertet.

SZKB ESG-Ratings

Die SZKB hat zur Kundenprofilierung vier Präferenzklassen entsprechend den SZKB-ESG-Ratings für Anlageinstrumente eingeführt. Die Ratings unterscheiden sich in der Anzahl und Schärfe der Ausschlusskriterien, den erforderlichen Schwellenwerten im Vergleich zu anderen Unternehmen aus demselben Sektor (Best-in-Class-Ansatz) und etwaiger zusätzlicher Komponenten, wie der Klimabetrachtung für das Rating «Fokussiert».

ESG-Rating
Rating Kritisch
Mit dem Rating «Kritisch» werden Finanzinstrumente mit Extremrisiken eingestuft. Diese können aus kontroversen Geschäftspraktiken resultieren, wenn anerkannte Normen durch ein Unternehmen missachtet werden und seitens dieses Unternehmens keine Bemühungen bestehen, diese Normen zukünftig einzuhalten. Extremrisiken resultieren zudem aus einer hohen Abhängigkeit von bestimmten nicht nachhaltigen Geschäftsmodellen wie zum Beispiel kontroverse Waffen (Antipersonenminen, Streumunition, Kernwaffen ausserhalb des Atomwaffensperrvertrags). Finanzinstrumente mit diesem Rating werden durch die SZKB nicht empfohlen.
ESG-Rating
Rating Klassisch
Mit dem Rating «Klassisch» klassifiziert die SZKB Finanzinstrumente, welche die Negativkriterien des Ratings «Kritisch» nicht erfüllen, darüber hinaus aber keine spezifischen Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.
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Rating Bewusst
Mit dem Rating «Bewusst» klassifiziert die SZKB Finanzinstrumente, welche grundsätzlichen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Diese umfassen normen- und wertebasierte Ausschlusskriterien. Die normenbasierten Ausschlusskriterien orientieren sich u.a. an den UN Global Compact Prinzipien und betrachten beispielsweise die (Nicht-)Einhaltung grundlegender Menschenrechte sowie den Einsatz von Kinder- und Zwangsarbeit oder der Diskriminierung am Arbeitsplatz. Sie bewerten zudem Kriterien der guten Unternehmensführung (z.B. Wettbewerbsverhalten, Steueradäquatheit, Konsumentenschutz, Geldwäscherei).

Die wertebasierten Ausschlusskriterien umfassen Ausschlüsse in Abhängigkeit der Umsatzanteile, welche Unternehmen mit der Produktion von Waffen (zivil und militärisch), kontroverser fossilen Energiegewinnung (Kohleförderung, arktische Bohrungen, Fracking) oder mit der Tabakproduktion generieren. Zudem müssen Unternehmen mit diesem Rating auch im Branchenvergleich positive ESG-Eigenschaften aufweisen.
ESG-Rating
Rating Fokussiert
Mit dem Rating «Fokussiert» klassifiziert die SZKB Finanzinstrumente, welche zusätzlich zu den Kriterien des Ratings «Bewusst» bestimmte Umsatzanteile aus dem Geschäft mit beispielsweise Alkohol, Glückspiel oder Pestiziden nicht überschreiten und deren Geschäftspraktiken nicht mit anerkannten Prinzipien des Tierwohls vereinbar sind (keine Tierversuche über regulatorische Anforderungen hinaus, keine Massentierhaltung). Zudem müssen diese Unternehmen einen Treibhausgas-Absenkungspfad im Sinne des 1.5°-Ziels verfolgen. Im Rating «Fokussiert» wird ein anspruchsvollerer Best-in-Class-Ansatz als im Rating «Bewusst» umgesetzt: Unternehmen mit diesem Rating müssen zu den nachhaltigsten Unternehmen ihrer Branche zählen.
ESG-Rating
Rating Wirkungsvoll
Mit dem Rating «Wirkungsvoll» klassifiziert die SZKB Finanzinstrumente, welche darauf abzielen, neben einer finanziellen Rendite auch eine messbare positive soziale und / oder ökologische Wirkung zu erzielen.

Wichtige Unterscheidungsmerkmale zu anderen Formen nachhaltiger Investitionen (namentlich zu nachhaltigen thematischen Investments) sind die Intentionalität einer Investition in einen Sektor oder eine Aktivität, die eine messbare positive Wirkung hat, der Management-Prozess, der eine direkte Wirkung oder eine Ausrichtung auf Wirkung ermöglicht, sowie die Messbarkeit der Wirkung (angepasst an die Assetklasse) durch relevante Key Performance Indicators (KPIs).

Bei der Ermittlung der ESG-Ratings verwendete Eigenschaften

Die Selektion von nachhaltigen Unternehmen gemäss dem Best-in-Class-Ansatz zielt darauf ab, diejenigen Unternehmen auszuwählen, welche positivere Nachhaltigkeitseigenschaften aufweisen als andere Unternehmen ihrer Vergleichsgruppe.

Je nach Ausprägung des Ansatzes reicht er vom Ausschluss besonders nachhaltigkeits-schwacher Unternehmen bis hin zur Selektion der im jeweiligen Sektor führenden Unternehmen. Die Schwellen, ab welchen sie ein Unternehmen für ein bestimmtes SZKB-Rating qualifizieren, unterscheiden sich je nach Sektor. So ist die Best-in-Class-Hürde in einem kontroversen Sektor (z.B. Energie) höher als in einem aus ESG-Sicht weniger problematischen Sektor (z.B. Gesundheit).

Das SZKB-Rating umfasst normen- und wertebasierte Ausschlüsse im Rahmen einer Negativselektion. Das bedeutet, dass je nach Rating Staaten oder Unternehmen systematisch vom Anlageuniversum ausgeschlossen werden, die gegen anerkannte Normen (z.B. den Prinzipien des United Nations Global Compact) verstossen oder bestimmte Anteile ihres Umsatzes in kontroversen Geschäftsfeldern (Kohleenergie, Waffen, Tabak) generieren.

Kollektivanlagen (Fonds, ETFs) werden basierend auf deren jeweiligem Nachhaltigkeitsansatz sowie der Gesamtheit der enthaltenen Finanzinstrumenten beurteilt. Sie können dabei einzelne Finanzinstrumente beinhalten, die ein schlechteres ESG-Rating aufweisen, als die Kollektivanlage selbst.