Geldanlagen und Kinder – wie geht das?

Autoren
Aaron Annen
Aaron Annen

Basiskundenberater

Florian Kälin
Florian Kälin

Basiskundenberater

Publiziert
März 2023
Themen
Fonds Vermögensaufbau

Mit dem Sparen beginnen wir meist schon früh in unserem Leben. Viele Eltern eröffnen für ihre Kinder bei der Geburt ein Konto. Darauf kommen dann Batzen aus dem Kinderkässeli, Zustupfe von den Eltern, Grosseltern, dem Götti oder Gotti. Wenn das Geld auf dem Konto liegen bleibt, kann es aber an Wert verlieren. So wie aktuell: Denn die Teuerung ist relativ hoch, während die Kontozinsen allgemein noch immer tief sind. Darum zeigen wir Ihnen, weshalb sich gezieltes Anlegen an den Finanzmärkten auch für das Kindsvermögen lohnt.

 

1. Der Horizont macht es aus

Ein wichtiger Grundsatz beim Anlegen: Je länger der Anlagehorizont, desto höher die Chancen auf aussichtsreiche Renditen. Zudem: Wer sein Geld langfristig und vor allem regelmässig anlegt, minimiert auch das Verlustrisiko. Deshalb eignet sich gerade das Kindsvermögen optimal für eine mehrjährige Investition, wobei es sich lohnt, die Anlage möglichst früh zu eröffnen. Wollen Sie als Familie für Ihr Kind investieren, empfehlen wir Ihnen die Eröffnung eines SZKB-Fondssparplans bald nach der Geburt. 

 

2. Regelmässigkeit zahlt sich aus

Mit einem Fondssparplan investieren Sie regelmässig und bauen Schritt für Schritt Vermögen auf. Am einfachsten zahlen Sie jeden Monat einen Teil des Sackgeldes für Ihr Kind direkt in den Fondssparplan ein. Mit regelmässigen, gleichbleibenden Investitionen profitieren Sie zudem vom sogenannten "Durchschnittskosteneffekt": Je nach aktuellem Kurs erwerben Sie unterschiedlich viele Anteile – bei hohen Kursen weniger, bei sinkenden Kursen mehr Anteile. Im Durchschnitt kaufen Sie damit günstiger. Klingt kompliziert? Ist es nicht, denn Sie müssen sich um nichts kümmern. Nachdem Sie sich für einen oder mehrere SZKB-Anlagefonds entschieden haben, übernehmen unsere Expertinnen und Experten die professionelle Verwaltung.

 

3. Definieren Sie ein Sparziel

Wenn Sie möchten, können Sie – allenfalls zusammen mit Ihrem Kind – ein konkretes Sparziel definieren. Das kann ein bestimmter Geldbetrag bis zum 18. Geburtstag sein, oder aber ganz konkret ein Sprachaufenthalt im Ausland, die Fahrschule oder ein anderer grosser Wunsch. Wenn das Geld dafür benötigt wird, kann es auf ein Privatkonto übertragen werden.

 

4. Kinder aktiv einbinden

Ist Ihr Kind schon etwas älter und interessiert sich für sein Geld und das Konto, kann es aktiv ins Anlegen eingebunden werden. Sie können den Fortschritt der Anlagen zusammen mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter verfolgen. So kann Ihr Kind immer nachvollziehen, was gerade mit dem angelegten Geld geschieht und lernt dabei auch viel Wissenswertes rund um die Finanzmärkte. Dies ist eine gute Basis, um die Vermögensanlage im Erwachsenenalter ebenfalls aktiv in die eigene Hand zu nehmen.

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