Sicherheitshinweis: Phishing-Versuche mit gefälschten Rechnungen und Emails. Vorsicht mit persönlichen Daten. Erfahren Sie mehr hier.

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Sicherheit im Internet

Wir zeigen Ihnen wie Sie sich schützen können.

Welches sind die häufigsten Gefahren im Web? Und wie schütze ich mich? Wir erklären Ihnen das Wichtigste in Kürze.

Welches sind die häufigsten Gefahren im Web? Und wie schütze ich mich? Wir erklären Ihnen das Wichtigste in Kürze.

Ihre Sicherheit. Unser Versprechen.

Bei der SZKB steht Ihre finanzielle Sicherheit an oberster Stelle. Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um sich vor Betrug, Phishing und anderen Cyber-Gefahren zu schützen. Lernen Sie verdächtige Aktivitäten zu erkennen, richtig zu reagieren und bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.

 

Was tun im Betrugsfall?

Wie Sie sich schützen können

  • Login nur über manuell eingegebene Adresse oder die offizielle App.
  • Aktivieren Sie die 2-Faktor-Authentifizierung (App/TAN-Generator).
  • Prüfen Sie die Adresszeile (https, Schloss-Symbol) und die Domain.
  • Melden Sie neue Empfänger zunächst mit Kleinbeträgen an.
  • Zeitdruck, Drohungen oder ein angeblicher «Gewinn» sind klare Warnsignale.
  • Erlauben Sie keinen Fernzugriff für angeblichen «Support» (z. B. über Anydesk oder TeamViewer).
  • Geben Sie niemals Codes, PINs oder Passwörter weiter.
  • Prüfen Sie die Absenderadresse und das Linkziel immer genau.
  • Laden Sie Apps nur aus offiziellen Stores herunter.
  • Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem und Ihre Apps regelmässig.
  • Schützen Sie sich vor SIM-Swap, indem Sie eine PIN aktivieren und Provider-Sperren nutzen.
  • Verzichten Sie auf Jailbreaks oder Rooting bei Geräten mit Banking-Apps.
  • Decken Sie Ihre PIN-Eingabe ab und achten Sie auf sogenannte Schulter-Surfer.
  • Begrenzen Sie den Betrag für kontaktloses Bezahlen und lassen Sie Ihre Karte bei Verlust sofort sperren.
  • Vermuten Sie eine Manipulation am Bankautomaten? Brechen Sie den Vorgang ab und melden Sie den Vorfall umgehend Ihrer Bank oder der Polizei.
  • Nutzen Sie einen Passwortmanager und vermeiden Sie die Wiederverwendung von Passwörtern.
  • Setzen Sie auf lange Passwörter – mindestens 12 Zeichen sind besser als komplexe, kurze Passwörter.
  • Vermeiden Sie Sicherheitsfragen oder verwenden Sie Fantasie-Antworten, um Ihre Daten zu schützen.
  • Loggen Sie sich nicht über offene WLANs ein, es sei denn, Sie nutzen ein VPN.
  • Verwenden Sie für Banking ausschliesslich Ihre eigenen Geräte.
  • Öffnen Sie E-Mail-Anhänge nur, wenn ein klarer Bezug erkennbar ist.

Fachbegriffe

Malware ist ein Begriff für Schadsoftware. Die bekanntesten Arten von Malware sind: 

  • Trojaner
  • Viren
  • Spyware
  • Ransomware

Die Malware kann beim Öffnen eines E-Mail Anhangs, beim Surfen im Internet oder auch mit einem USB-Stick Ihren Computer infizieren – und erheblichen Schaden anrichten.

So können Sie sich schützen:

  • Installieren Sie immer die neuesten Updates auf Ihrem System
  • Verwenden Sie eine Anti-Viren-Software
  • Verwenden Sie eine Firewall, bzw. aktivieren Sie die Firewall bei einem Mac (standardmässig ausgeschalten)
Ransomware verweigert Ihnen den Zugriff auf Ihre persönlichen Daten und Systeme: Alle Daten auf dem betroffenen Rechner werden verschlüsselt und somit unbrauchbar. Für die Entschlüsselung verlangen die Erpresser anschliessend ein Lösegeld. Ransomware ist oftmals in unerwünschten E-Mails (Spam) enthalten.
Phishing ist eine Variante von E-Mail-Missbrauch. Es wird eine seriöse Herkunft vorgetäuscht, zum Beispiel von Banken, Versicherungen oder Kreditkartenunternehmen. Sie als Empfängerin oder Empfänger werden auf eine präparierte Website weitergeleitet. Dort wird die Eingabe persönlicher Daten gefordert. Dazu gehören etwa Angaben von Passwörtern, Kreditkartennummern oder weiteren persönlichen Daten.
Bei einem MITM wird versucht, sich zwischen die Kommunikation zweier Parteien einzuschleichen. Ziel ist es, vertrauliche Informationen mitzulesen und zu manipulieren. Dies geschieht oftmals im WLAN: Dem MITM gelingt es, sich in einen WLAN-Router einzunisten und sich Ihnen als legitimes Gerät auszuweisen.

Social Engineering nutzt das Vertrauen und die Hilfsbereitschaft des Opfers aus, um an sensible Daten zu gelangen: Beim CEO-Fraud geben sich Täter oft als Geschäftsführer aus. Sie versuchen, Mitarbeitende zu einem Geldtransfer auf ein Konto des Betrügers zu bewegen. Oftmals werden die Betroffenen unter Druck gesetzt, indem behauptet wird, dass die Zahlung dringend sei und es sich um eine vertrauliche Angelegenheit handelt. Zudem besitzt der Betrüger genaue Kenntnisse über das Unternehmen und dessen Geschäftsführer.

So schützen Sie sich:

  • Wahren Sie ein gesundes Misstrauen
  • Falls Zweifel aufkommen, erfragen Sie die Echtheit einer E-Mail oder eines Anrufs
  • Kein Login über offene WLANs ohne VPN.
  • Nur eigene Geräte für Banking verwenden.
  • E-Mail-Anhänge nur bei klarem Bezug öffnen.

Weitere Sicherheitstipps

  1. Sichern von Daten
  2. Überwachen mit Virenschutz und Firewall
  3. Vorbeugen mit Software-Updates
  4. Schützen der Online-Zugänge
  5. Aufpassen und wachsam sein

Die SZKB ist Partnerin von «e-​Banking – aber sicher!» (EBAS). EBAS ist eine unabhängige Plattform der Hochschule Luzern – Informatik: Auf EBAS finden Sie Sicherheitstipps, Massnahmen und Verhaltensregeln rund um die sichere Anwendung von Online-​Applikationen der SZKB.

Die Kantonspolizei Schwyz publiziert auf ihrer Webseite hilfreiche Informationen zur Betrugsprävention:

  1. Achte immer was du mit anderen teilst, oder was du als „gefällt mir“ markierst.
  2. Gebe nie persönliche informationen, wie Geburtsdatum, Anschrift, Telefonummer etc in Post preis. 
  3. Zeige nicht das du im Urlaub bist, dies könnte von Krimminellen ausgenutzt werden. 
  4. Nimm nur bekannte in dein Netzwerk auf.
  5. Schränke deine Datenschutzkontrollen ein, wer was sehen darf.

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